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Was ist ein guter Blog-Artikel?

Sonntag, 15. Oktober 2006, 19:42 | Blogs | von Theddy | Drucken Drucken

Ich habe ja am letzten Donnerstag beschrieben, dass ich meinen Blog (wie heisst das eigentlich richtig – der Blog – das Blog?) begonnen habe. Da sich auf meinen Artikel nur gerade ein Tutor gemeldet hat, habe ich mich – wie alle anderen Blogger und Bloggerinnen auch – selber “weiterbilden” müssen. Dazu habe ich mich natürlich in der (Schweizer) Blogger-Szene etwas rumgeschaut und eingelesen. Selbstverständlich müsste ich meine Lektüre auch in Blogs jenseits der Landesgrenzen tun – soviel Zeit habe ich aber bisher nicht investieren können.

Sehr oft habe ich eine “Technik” angetroffen, bei der Meidenartikel und Agenturmeldungen praktisch “online” kommentiert werden – solche Blogger und Bloggerinnen haben da offenbar sehr viel Zeit :-) Bei anderen habe ich auch grundsätzliche Überlegungen zu ganz unterschiedlichen Themen gefunden. Ich gebe gerne zu, dass ich natürlich noch längst nicht bei allen reingeschaut habe…

Nach alle dem habe ich mir dann zu überlegen versucht, was denn ein guter Blog-Artikel ausmachen könnte. Ist es die Aktualität, wie auf ein Tagesereignis in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Internet – oder auch “nur” aus dem privaten Umkreis, reagiert wird? Ist es die Wort- resp. Schreibgewandtheit, mit der auch über “nichts” geschrieben werden kann? Ist des die Originalität, wie der entsprechende Blog gestaltet wird? Ist des die Länge der Artikel, in denen Dinge beschrieben wird und vorher seriös recherchiert wurde? Ist es der Witz und oder die Ironie, mit der die Beiträge verfasst werden?

Vielleicht gibt mir und anderen, die daran Interesse haben, ein “alter Hase” oder eine “alte Häsin” trotzdem noch ein paar Tipps :-)

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Kommentare

Kommentar #1 von: Krusenstern
Geschrieben am: Sonntag, 15. Oktober 2006, 22:13

Es gibt so wenig “den guten Blog-Artikel”, wie es “die gute Zeitung” gibt. Ein Weblog ist einfach dann ein gutes Weblog, wenn Du über ein Thema kompetent etwas zu sagen (respektive zu schreiben) hast.

Liest Du Märchen aus dem Engadin oder tauchst Du im Baggersee bei Schwamendingen? Züchtest Du die einzigen Lemminge südlich der Ostsee oder kochst Du die besten Spaghetti der Alpennordseite? Perfekt. Dann schreib drüber!

Und mach Dir bloss keine Gedanken drüber, wie viele Leser Du haben wirst. Wenn Du wirklich etwas zu sagen hast und wenn Du gleichgesinnte Blogs suchst und sie verlinkst, dann finden Dich auch die Leser. Ob es 20 Leser sind oder 200, spielt doch keine Rolle. Du musst ja nicht leben von Deinem Blog.

Jürg

Kommentar #2 von: theddy
Geschrieben am: Sonntag, 15. Oktober 2006, 22:18

Ja danke für den Kommentar. Nein, ich lebe nicht davon ;-) also die Anzahl Leser ist für mich wirklich nicht wichtig. Viel gelernt habe ich beim Aufsetzen des Blogs und ich hoffe natürlich, auch hin und wieder etwas “Gescheites” zu schreiben. Apropos Spaghetti – die waren heute Abend wirklich gut – ich muss meiner Frau noch ein Kompliment machen…

theddy

Kommentar #3 von: Rumpelstilz
Geschrieben am: Dienstag, 17. Oktober 2006, 12:06

Läck, du machst dir aber schon früh Sorgen. Das erste halbe Jahr ist meist noch nicht so produktiv, d. h. du musst herausfinden, wozu du WIRKLICH etwas zu sagen hast (vgl. Krusensterns Bemerkung). Die eigentliche Schreib-Übung kommt mit dem Machen. Was sicher nicht so toll rauskommt ist das Imitieren anderer Blogs oder das Hinterhecheln bei Themen, die schon zig andere verwurstet haben. Was ich persönlich auch immer todlangweilig finde, sind die gemischten Bemerkungen: 1/3 allgemeines Internet- und Computerzeug, 1/3 privater Bullshit und 1/3 Wischiwaschi. Eines von den dreien, und das konsequent!

Und nun happy blogging.

Kommentar #4 von: theddy
Geschrieben am: Dienstag, 17. Oktober 2006, 12:48

Rumpelstilz – auch dir vielen Dank – ich werde mir Mühe geben und meinen “Stil” suchen und dann hoffentlich auch finden ;-)

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